Italien

Wein, Pasta und eine historische Geschichte

Eine Reise nach Italien ist immer eine Kunst und Geschichtsreise. Die Kunstschätze dieses Landes sind so zahlreich und derart, daß man von einer wirklichen Kunstgalerie im Freien sprechen kann. Viele schöne historische Gebäude und Ruinen aus vergangenen zeiten und mehr als die Hälfte der gesamten künstlerischen und historischen Schätze der Welt befinden sich in diesem Land. Italien mit einer so vielfältigen Flora und Fauna, bietet sich ganzjährig zum Urlaub.

Rom, Hauptstadt Italiens mit ihrer alte Geschichte ist allein schon eine Reise wert. Besonders im Zentrum von Rom reiht sich eine berühmte Sehenswürdigkeit an der nächsten und man findet auf Schritt und Tritt Sehenswürdigkeiten, historische Bauten und Ruinen aus vergangenen, glorreichen Zeiten. Das Kolosseum, das Forum Romanum, das Kapitol, die vielen Plätze und Kirchen, überall gibt es bedeutsame Bauten und beeindruckende Ausgrabungsstätten. Doch auch außerhalb des antiken Zentrums von Rom gibt es berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Vatikan mit Petersdom, Petersplatz und dem Vatikanmuseum, die spanische Treppe beim Piazza di Spagna oder auch der Piazza Navona, der auch als einer der schönsten Plätze der Welt gilt. Für einen Kurztrip bietet sich Rom sicherlich nahezu ganzjährig an, der wahre Romkenner wird aber gerne auch öfter und vor allem länger in die ewige Stadt fahren, um die römische Atmosphäre zu geniessen.

Cremona, Provinzhauptstadt ist ein Mekka für Musikfreunde und sollte auf jedem Italien- Reiseplan stehen. Die ehemals römische Kolonie war die Heimat Antonio Stradivari. Hier wurde der Meister des Geigenbaus im Jahr 1644 geboren. Seit beinahe 500 Jahren ist die Stadt am Po der bedeutendste italienische Ort für Violinenbauer . In engen, alten Gassen und belebten Strassen kann man den Geigenbauern direkt bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Und manchmal kann man auf den Dächern der Stadt zum Trocknen aufgehängte Geigen sehen. Cremona ist neben dem Geigenbau auch für den Opern Komponisten Claudio Monteverdi bekannt, der in der Stadt 1567 geboren wurde. Das Herz Cremonas ist der Dom mit dem weiträumigen Platz, einer der schönsten Plätze Norditaliens. Mit Beginn der Dämmerung ist die Piazza di Comune, in ein warmes Licht getaucht und beliebter Treffpunkt der Cremoner.

Die helle Fassade des Doms aus roten und weißem Marmor und der Säulengang bestimmen den ersten Eindruck das im 12. Jahrhundert errichtete Kirchengebäudes. Schön sind die große Fensterrosette und die zentrale Skulpturengruppe unter ihr. Das große Portal ist von zwei mächtigen Löwen gesäumt. Der Löwe, galt im Mittelalter als Symbol für königliche Würde, Macht, Wachsamkeit, Mut und Gerechtigkeit. Das Innere des Doms ist reich an Fresken aus dem 16. Jahrhundert verziert. In unmittelbarer Nachbarschaft reckt sich Italiens höchster Glockenturm (111 Meter) in den Himmel empor. Liebevoll von den Einheimischen "Torrazzo" genannt, ist der Turm das von weitem sichtbare Wahrzeichen Cremonas. Rund 500 Stufen müssen erklommen werden, um zur Spitze zu gelangen. Wer die Mühen auf sich nimmt, wird mit einer unvergesslichen Aussicht belohnt. Alles am Torrazzo ist gigantisch, so auch die Uhr mit einem Durchmesser von neun Metern. Sie stammt aus der Zeit der Renaissance. Das nächste, auf dem Piazza befindliche Bauwerk ist das im Jahr 1167 gebaute Baptisterium. Hier zeigt sich die Romanik in ihrer architektonisch schönsten Form. Kennzeichen des Battistero ist der oktagonale (achteckig) Aufbau. Das Baptisterium war mehrere Jahrhunderte lang das Zentrum des religiösen Lebens, galt aber auch als Platz des zivilen Lebens. Zum Platz gehört zudem der Palazzo del Comune, in dem wertvolle Geigen ausgestellt sind. Wer lieber gemächlich einkaufen geht und das hektischen Mailand meiden möchte wird sich in der ehemaligen Bischofsstadt Cremona wohl fühlen. Zahlreiche Boutiquen, Filialen der italienischen Modehäuser, kleine Bars und Cafés. Cremona lädt Sie zum Sightseeing mit einem Schaufensterbummel ein.

Sizilien, die wunderschöne Insel, mit einer so vielfältigen Flora und Fauna, so vielfältigen wie die Insel selbst. Wer die Einsamkeit sucht kann es auf Sizilien finden. Sizilien bietet alles, was das Ferien verwöhnte Herz begehrt, stimmungsvolle Altstädte, eine 1.200 km lange Meeresküste mit langen Sandstränden, bizarre Felsenküsten und der immer noch tätige Vulkan Ätna. Riesige Zitronen- und Orangenplantagen, endlose Weinfelder im Westen sowie Weizenfelder und Schafsweiden im Inneren des Landes, zeichnen die sizilianische Pflanzenwelt aus. Die Ostküste von Messina bis Taormina ist ein einziges langes Strandbad, das nur selten von Klippen unterbrochen wird. Die Strände bestehen fast ausschließlich aus Kieselsteinen. Breite Sandstrände und schroffe Lava Steilküsten findet man hingegen an der Ätna Küste. Zwischen San Marco und Catania liegen hübsche Orte im grünen Hinterland, die Sie zu einem Ausflug einladen. Die Hochregionen des Ätna, einige unzugängliche Steilküsten und viel aufgegebenes Kulturland, zeugen von der Ursprünglichkeit der Insel. An der Südspitze finden Sie lange Feinsandige Buchten, die immer wieder von flachen Felsmassiven unterbrochen werden. Im Hinterland stößt der Besucher auf lebhafte und intakte Kleinstädte. Im Norden erheben sich stolz die hohen Bergketten Siziliens, die Landschaften sind grün durchzogen und kleine Buchten laden zum baden und sonnen ein. Im Hinterland liegt Siziliens schönste Bergkette, das Mandonie Gebirge mit hübschen Bergdörfern. Die Mandonie ist längst von den Sizilianern entdeckt, dem Besucher aber fast unbekannt.

Ein flytipp der Karneval in Venedig " Karneval de La Venecia" mit Maskeraden und Kanale Grande, jeder der die Stadt besucht sollte sich mindestens einmal mit einer der 400 Gondeln durch die zahlreichen Kanäle fahren lassen.