Griechenland

4000 Jahre Geschichte und Mythologie
Griechenland liegt am südöstlichen Rand Europas und grenzt im Norden an Albanien, dem ehemalige Jugoslawien und Bulgarien, und im Osten an die Türkei. Meist gebirgig, mit Bergketten, die sich bis ans Meer erstrecken und Halbinseln oder Inselketten bilden. Am südlichsten Rand der Balkanhalbinsel gelegen, ist Griechenland ein vornehmlich steiniges Land aus Bergen und Inseln mit einer atemberaubenden Pflanzenwelt.

Griechenland ist besonders reich an kultivierten und wilden Blumen, die auch in der griechischen Mythologie erwähnt werden, wie Anemonen, Veilchen, Tulpen, Narzissen und vielen anderen. Nach einer Überlieferung, soll Gott als er die Welt erschuf, die Erde mit Hilfe eines Siebes verteilt und jedes Land reichlich mit Boden versorgt haben. Dann warf er die im Sieb gebliebenen Steine über die Schulter und so entstand Griechenland. Mehr als zwei Drittel des Landes sind als hügelig oder gebirgig zu bezeichnen. Das Pindos Massiv erstreckt sich vom Nordwesten nach Südosten quer über das Festland.
Die Geschichte Griechenlands reicht ungefähr 4000 Jahre zurück. Umfangreiche See-Expeditionen und Erforschungen des Mittelmeers und des Schwarze Meers, bis zum Atlantik hin, brachten Griechenland zu einer Seemacht. Eine dieser Expeditionen war die Belagerung von Troja. Im Sommer ist es heiß und trocken, im Winter mild. Regenfälle meistens im Herbst und im Winter.

Griechenland Tier und wie Pappeln, Edelkastanien, Fichten, Pinien, Tannen, Zypressen, und Olivenbäume oder Wildschwein, Wildkatze, Schakal, Fuchs, Hirsch, Wolf. Eine seltene weiße Ziege kommt auf Kreta vor. Es gibt 358 Vogelarten, zwei Drittel davon sind Wandervögel. Unter den Raubvögeln sind der goldene Adler und der Kaiseradler sowie verschiedene Arten von Falken zu nennen. Darüber hinaus gibt es eine Vielfalt von Vögeln wie Habicht, Eule, Pelikan, Fasan, Rebhuhn, Waldschnepfe und Nachtigall. Etwa 246 Meerestiere sind in den griechischen Meeren zu finden. Unter den bekanntesten Arten sind die rote Meeräsche, der Hummer, die Garnele, die Krabbe, die Auster, die Muschel und die Herzmuschel. Delphine erscheinen immer noch in den griechischen Meeren. Flußfische sind selten, außer der Forelle.

Griechenland hat eine Gesamtfläche von 131.990 qkm. mit 10 Mio. Einwohner. Hauptstadt Griechenlands und größte Stadt des Landes ist Athen mit über 3 Mio. Einwohnern. Die Küstenlänge des Festlandes beträgt 4000 km, die 9.841 Inseln, von denen 114 bewohnt sind, weisen weitere 11.000 km Küste auf. Höchster Berg ist der Olymp mit 2.917 m, nach der Mythologie Sitz der zwölf Götter. Längster Fluß ist der Achelos mit 220 km. Die freie Religionsausübung ist in der Verfassung verankert. Griechisch wird seit 3500 Jahren schriftlich überliefert und ist die älteste Sprache Europas. Das griechische Alphabet und die griechische Sprache haben alle westlichen Sprachen nachhaltig beeinflußt. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Griechische entschieden vom Lateinischen, aus dem zahlreiche neolateinische Sprachen von Rumänisch bis Portugiesisch hervorgingen.